Ausbau Goldbergbach

Schmerikon

Facts & Daten

Bauherr Gemeinde Schmerikon 
Projektleitung Schällibaum AG - Florian Meier 
Planung / Ausführung 2021 - 2024 
Gesamtkosten CHF 2.2 Mio. 
Leistungen 

Ingenieurleistungen Wasserbau,
Siedlungswasserbau, Strassenbau
Bauprojekt / Auflageprojekt
BIM

Projektbeschrieb

Der Goldbergbach (HQ100 = 2.7 m3/s) entspringt am Goldberg und verläuft ca. 300 m offen bis zum Goldbergweg. Ab hier verläuft das Gewässer heute in einer Eindolung mit einer zu geringen Abflusskapazität bis zum See. Mit dem Projekt Ausbau Goldbergbach wird die Bacheindolung (DN1000 resp. DN1200) auf rund 240 m Länge ausgebaut und deren Linienführung vereinfacht. Gleichzeitig wird in der Kirchgasse das Trennsystem (Abwasser) eingeführt und das Hochwasserentlastungssystem neu gebaut. Die Kirchgasse wird im Rahmen dieser Arbeiten komplett neu gestaltet. Bis anhin erfolgte die Ausarbeitung des Bau- und Auflageprojekts. Die Realisierung ist für 2023/2024 vorgesehen. 

BIM – Digitalisierung
Sämtliche Bestandteile des Projektes wurden vollständig digital in 3D entworfen. Die digitalen Modelle wurden mit der Software „Autodesk Civil 3D" (Strasse) sowie dem Kanalplanungstool „Vestra" (Abwasser, Werkleitungen) erstellt. Mit umfangreichen Konstruktionswerkzeugen konnten die grafische Darstellung (3D) und die Kanaldatenbank mit den Attributen (Rohrdimension, Art, Material etc.) verbunden werden. Die Modelle dienten als Basis für die Ermittlung der Massen und Kosten. Das Modell der Strassenflächen ermöglichte die Dimensionierung im Raum. Alle Werkleitungen im Projektperimeter wurden digital in 3D erfasst und projektiert. Dies ermöglichte die Kollisionsprüfung von neuen mit bestehenden Werkleitungen und Schachtbauwerken sowie von neuen Werkleitungen und Schachtbauwerken untereinander. Die einzelnen digitalen Modelle konnten via ifc-Schnittstellen zum Gesamtmodell zusammengefügt und koordiniert werden. Die daraus entstehenden Ansichten dienen der Visualisierung des Projektes beim Bauherrn oder bei anderen Projektbeteiligten (z.B. Anstösser). Mit Einsatz des Issue Management Systems „BIMcollab" werden Fehler vermieden und Transparenz im Team geschaffen. Der Austausch zwischen Zeichner und Projektingenieur in der Projektbearbeitung erfolgt über das objektbasierte Pendenzenmanagement.