Projekt Schwägalp

Schwägalp

Facts & Daten

BauherrSäntis-Schwebebahn AG, CH-9107 Schwägalp
ProjektleitungSchällibaum AG - Florian Schällibaum
BauleitungAmann&Partner AG - Thomas Preisig
IGGeneralplanerteam Schällibaum AG
und Ammann&Partner AG
Ausführung2012 - 2015
GesamtkostenCHF 7.0 Mio.
Detailbereich

BIM, Freizeit/Sport/Erholung, Statik

Projektbeschrieb

Auf der Schwägalp entstand ein neues Gebäudeensemble, welches Räumlichkeiten für Gästeberatung, Gastronomie, Hotellerie, Tagungen, Infrastruktur und Logistik beinhaltet. Die neue Anlage besteht aus dem Erdgeschoss-Sockelbau, in welchem die Tagesgastronomie, ein Shop, ein Beratungsbereich mit Bilettschalter sowie im unteren Bereich die Anlieferung und Logistik untergebracht sind. Zum andern ruht auf dem künstlich geschaffenen Sockelbau der eigentliche Hoteltrakt, welcher als Hochbau mit einer Holzfassade 67 Zimmer, einen Tagungsbereich für Seminare, Bankette und Veranstaltungen sowie einen Wellnessbereich umfasst. Mit dem Neubau können auch die Anforderungen bezüglich Brandschutz, Seilbahn- und Lawinenschutz optimal erfüllt werden. Die Schällibaum AG durfte den Masterplan für die bauliche Entwicklung der Schwägalp erstellen. Auf dieser Basis wurde ein Studienauftrag mit 12 teilnehmenden Teams veranstaltet. Das Generalplanerteam, welches den Zuschlag erhalten hatte, übertrug den Auftrag nach dem Vorprojekt an ein neues ortsansässiges Team. In diesem Team war die Firma Schällibaum AG für die Architektur- und Bauingenieurleistungen zuständig.

BIM - Digitalisierung
Im Zusammenhang mit der Form und Tragkonstruktion des Holzdaches wurde das oberste Geschoss als digitales 3D-Modell erstellt. Die diagonal verlaufenden Firstlinien führen zu einer speziellen Geometrie des Daches und unterschiedlich weit auskragenden Vordächern. Der Zimmermann stellte sein Modell der Werkplanung des Daches für die geometrische Definition der unterschiedlichen Betonwände zur Verfügung. Da aufgrund dieser Dachform sämtliche Betonwände eine andere Höhenkote bzw. ein anderes Kronen-Gefälle aufweisen, konnten die Daten des 3D-Modells für die verschiedenen Koten zur Kontrolle der Schalungspläne und als Orientierungshilfe für den Baumeister gebraucht werden.

Im Jahr 2012 sammelte die Firma Schällibaum mit diesem Projekt erste Praxis Erfahrungen im Bereich BIM-Prozess. Der Prozess reichte vom Modellaustausch zwischen den Planern bis hin zur Abgabe eines daraus resultierenden Produktes für den Unternehmer auf der Baustelle.