Studie Strassenraumgestalung

Henauerstasse, Uzwil

Facts & Daten

Bauherr Gemeinde Uzwil 
Projektleitung Schällibaum AG - Sabine Niedermann
Schällibaum AG - Stv. André Pires
 
Planung 2025 
Leistungen Ingenieurleistungen
Studie
Nachhaltige Mobilität, Strassenraumgestaltung, 
Fuss- und Veloverkehr
 
    

 

 

 

Projektbeschrieb

Entlang der Henauerstrasse, zwischen Bienen- und Wartstrasse, bestehen Grundstücke, welche zeitnah überbaut werden sollen. In diesem Zusammenhang liess die Gemeinde Uzwil den Strassenraum und deren Optimierung überprüfen. Basierend auf den Gegebenheiten vor Ort, den Bedürfnissen der Gemeinde und den Absichten der privaten Grundeigentümerschaften hat die Schällibaum AG den Strassenraum untersucht und Ideen für den öffentlichen Raum entwickelt. Die Studie dient als Grundlage für zukünftige private, wie auch öffentliche Projektierungen. Dabei wurde der Fokus auf folgende Punkte gelegt: 

• Gesamtbetrachtung der Verkehrssituation zwischen Henau / Niederuzwil
• Lage, Übergänge und Führung des Fuss- und Veloverkehrs 
• Positionierung der Bushaltestellen
• Strassenraum- / Knotengestaltungen
• Erschliessung Privatgrundstücke (Bauentwicklungsgebiete)

Chancen und Herausforderungen wurden beschrieben und das Zukunftsbild skizziert. Explizit wurde die Veloführung auf der Strasse, im Mischverkehr und auf einer separaten Fuss- und Veloinfrastruktur geprüft. Angestrebt wird eine durchgehende, sichere, gemeinsame Fuss- und Veloführung auf dem Schulweg zwischen Henau und Niederuzwil. 
Mit dieser Studie und den darauf aufbauenden Folgeplanungen wie Strassenprojekte, Sondernutzungspläne, Baugesuche etc. wird der gewünschte Infrastrukturausbau im Perimeter Bienen- und Wartstrasse gesichert. 
Konkret soll mit strassenbegleitenden Baumpflanzungen, Grünstreifen und einer von der Strasse abgetrennten Fuss- und Veloinfrastruktur eine ortsbauliche Aufwertung erreicht und für den Fuss- 
und Veloverkehr eine sichere Infrastruktur bereitgestellt werden. Eine Besonderheit dieser Studie ist, dass nicht nur die technische Machbarkeit für den Strassenraum nachgewiesen, sondern auch die gewünschte Entwicklung und das Vorgehen in Bezug auf den öffentlichen und den privaten Raum aufgezeigt wurde. Dabei wurde bewusst darauf verzichtet, sämtliche Parameter zu definieren oder die exakte Lage der Ein- und Ausfahrten oder der Bushaltestelle vorzugeben. Dies, da der öffentliche Raum in Abhängigkeit und im Zusammenhang mit der zukünftigen privaten baulichen Entwicklung steht. Entsprechend ist das Aufzeigen des Zukunftsbildes und die Vorgabe der Richtung, in welche sich das Geviert entwickeln soll, wichtiger als das Bestimmen der genauen Lage von Übergängen. So bleibt für Gemeinde und Private ein Gestaltungsspielraum für eine gute abgestimmte Gesamtlösung offen.