Facts & Daten
| Bauherr | ETH Zürich | |
| Projektleitung | Schällibaum AG - Gebhard Merk | |
| Ausführung | 2025 - 2026 | |
| Umfang | Geomatikleistungen, Mobile Mapping, stationäres Laserscanning, UAV / Photogrammetrie, Erstellung lokales Fixpunktnetz | |
| Detailbereich | Geomatik-Architekturvermessung |
Projektbeschrieb
Im Rahmen dieses Projekts wurden die Gebäude HIL und HIG auf dem Campus Hönggerberg der ETH Zürich umfassend dreidimensional als Punktwolke erfasst. Das markante Hochschulgebäude HIL aus dem Jahr 1976 gehört zu den zentralen Forschungs- und Lehrstandorten der ETH und zeichnet sich durch seine komplexe Architektur sowie weitläufigen Innen- und Aussenbereiche aus. Ziel des Projekts war die Erstellung einer hochpräzisen und flächendeckenden 3D-Punktwolke als Grundlage für Planung, Dokumentation und das digitale Gebäudemanagement.
Für die Datenerfassung kamen unser Mobile-Mapping-Rucksack, ein hochpräziser stationärer Laserscanner, sowie UAV-gestützte Luftbildaufnahmen (Drohnenvermessung) zum Einsatz. Das Mobile Mapping ermöglichte eine effiziente und hochauflösende Erfassung der Fassaden, Innenhöfe und Erschliessungsbereiche mittels Laserscanning und bildbasierter Aufnahme. Ergänzend dazu wurden die Dachflächen und schwer zugänglichen Bereiche durch eine UAV-Befliegung photogrammetrisch dokumentiert und wo nötig durch stationäre Scandaten ergänzt und anschliessend in die Gesamtdaten integriert.
Zur Sicherstellung der geforderten Genauigkeit wurde ein präzises Fixpunktnetz mittels tachymetrischer Vermessung erstellt. Dieses diente als geodätische Grundlage für die Georeferenzierung und Zusammenführung sämtlicher Messdaten. Durch die Kombination der verschiedenen Erfassungsmethoden konnte ein vollständiges, präzises und konsistentes digitales Abbild der Gebäude HIL und HIG erstellt werden.
Die eingesetzten Vermessungstechnologien ermöglichen eine effiziente Datenerfassung auch bei komplexen Gebäudestrukturen und bilden die Grundlage für vielfältige Anwendungen wie BIM-Projekte, Bestandsdokumentationen, Umbauplanungen oder Facility Management.
Mittels unseres Webservices IndoorViewer können die Punktwolkendaten inkl. der tausenden erfassten Panoramabilder nun standortunabhängig und performant von Fachpersonen aus Forschung, Planung, Gebäudeunterhalt und auch von den Studierenden der ETH ZH eingesehen werden.
Fakten
- Einmass von Passpunkten über mehrere Etappen mittels Tachymetrieverfahren
- Kombinierte Punktwolke von stationären Laserscannern, Mobile Mapping Rucksack und UAV
- Kombination von 97 Einzeldatensätzen
- Erfassung von ca. 22’000 Panoramabildern
- Bereitstellung der Scandaten und der erfassten sphärischen Panoramen mithilfe unseres intuitiven IndoorViewers für digitale Begehungen, zur Dokumentation und Analyse der Scandaten